30 Jahre Herz der Festspiele MV – Ulrichshusen feiert

Mecklenburg-Vorpommern 30 Jahre Herz der Festspiele MV – Ulrichshusen feiert Stand: 16:46 Uhr | Lesedauer: 2 Minuten Seit 30 Jahren Herzstück der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Schloss Ulrichshusen. (Archivbild) Quelle: picture alliance / ZB Schloss Ulrichshusen im gleichnamigen 30-Seelen-Dorf an der Seenplatte war zur Wende eine Brandruine. Nach dem Wiederaufbau durch einen Privatmann machte es eine steile Karriere. Anzeige


Mecklenburg-Vorpommern

30 Jahre Herz der Festspiele MV – Ulrichshusen feiert

Seit 30 Jahren Herzstück der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Schloss Ulrichshusen. (Archivbild) Seit 30 Jahren Herzstück der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Schloss Ulrichshusen. (Archivbild)

Seit 30 Jahren Herzstück der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Schloss Ulrichshusen. (Archivbild)
Quelle: picture alliance / ZB

Schloss Ulrichshusen im gleichnamigen 30-Seelen-Dorf an der Seenplatte war zur Wende eine Brandruine. Nach dem Wiederaufbau durch einen Privatmann machte es eine steile Karriere.

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Mit einem Festkonzert mit Stargeiger Daniel Hope haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern das 30-jährige Jubiläum ihres Hauptspielortes Ulrichshusen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gefeiert. «Schloss Ulrichshusen ist Keimzelle und bis heute Herz der Festspiele», erklärte Intendantin Ursula Haselböck.

Den Anfang hatte am 6. August 1994 Yehudi Menuhin gemacht, der in der baufälligen Scheune mit dem English Symphony Orchestra musizierte. Seither entwickelten sich das Schloss und seine umliegenden Gebäude zum Hauptspielort der Festspiele, die eines der größten Klassik-Festivals Deutschlands sind. Hope bezeichnete Ulrichshusen als einen seiner musikalischen Lieblingsorte auf der Welt.

Helmuth von Maltzahn kaufte die Brandruine des Schlosses nach der Wende und baute es wieder auf. Heute ist darin ein Hotel untergebracht. Im Saal, in der Scheune und in der Remise finden jedes Jahr mehrere Konzerte der Festspiele statt. «Ulrichshusen rund um die Familie von Maltzahn hat vorgemacht, was man mit viel Idealismus und Einsatz erreichen kann: Nämlich einen historischen Ort mit Musik neu zum Leben erwecken, Kultur einen Platz zu bieten und so Mecklenburg-Vorpommern mit internationaler Strahlkraft ein Stück lebenswerter für alle zu machen», so Intendantin Haselböck im Programmheft zum Jubiläumstag.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bedankte sich laut Staatskanzlei bei allen, «die sich in 30 Jahren für diesen Festspielort engagiert haben, vor allem bei Helmuth von Maltzahn». Mit seiner Energie, Sachkenntnis und gewinnenden Art habe er zusammen mit seiner Frau Alla das Schloss gerettet, die Festspiele geprägt und das Land reicher gemacht. Als Honorarkonsul Polens in Mecklenburg-Vorpommern sei er zugleich ein wichtiger Brückenbauer. Das belege auch die Anwesenheit des Vizeaußenministers Polens, Marek Prawda, und des polnischen Botschafters in Deutschland, Dariusz Pawlos, beim Festkonzert.

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